Fallstudie · Webdesign für Arztpraxen

Neue Webseite für eine Arztpraxis – so läuft ein Projekt wirklich ab

Alexander Mäding · Juli 2026 · 5 Minuten Lesezeit

Eine Kinderarztpraxis aus München kam über eine Empfehlung zu mir.

Nicht über Google. Nicht über Instagram. Ein anderer Arzt hatte sie weitergeleitet – weil er selbst gesehen hatte, was eine neue Praxis-Webseite bewirken kann. Das ist das Schönste, was einem passieren kann. Weil es bedeutet, dass die Arbeit für sich spricht.

Aber zurück zum Anfang. Denn ich denke, viele Praxen fragen sich: Wie läuft so ein Webseite-Projekt eigentlich wirklich ab? Was passiert da genau? Und lohnt sich das überhaupt?

Deswegen schreibe ich diesen Artikel.

Was die Praxis wollte – und was sie ausdrücklich nicht wollte

Die erste Frage, die ich immer stelle, ist nicht „Was soll die Webseite können?". Die erste Frage ist: „Was nervt Sie an Ihrer jetzigen Webseite – oder warum haben Sie noch gar keine?"

In diesem Fall war die Antwort klar: Die Praxis hatte eine Webseite. Die war technisch okay. Aber sie erzählte keine Geschichte. Keine Fotos vom Team. Keine Erklärung, was diese Praxis besonders macht. Kein klarer Weg, schnell einen Termin zu bekommen. Und auf dem Smartphone lud sie zu langsam.

Eltern, die neu in München waren und einen Kinderarzt suchten, haben weitergescrolt. Zur nächsten Praxis in der Liste.

Und was wollten sie ausdrücklich nicht? Kein Template. Kein Baukasten-System, das tausend andere Praxen auch nutzen. Kein „Sieht aus wie Seite 3 von Google". Gewünscht war ein Webauftritt, der die Persönlichkeit dieser Praxis widerspiegelt. Die Wärme. Die Ruhe. Das Vertrauen, das Eltern fühlen, wenn sie mit ihrem Kind durch die Tür kommen.

Das ist ein höherer Anspruch. Und genau der richtige.

Der Prozess – von der Analyse bis zum Go-Live

Ich starte bei keinem Projekt direkt mit dem Design. Wer das tut, baut auf Sand. Erst kommt das Verstehen.

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Analyse der bestehenden Präsenz

Was ist schon gut? Was verwirrt potenzielle Patienten? Was fehlt komplett? Was machen andere Praxen in der Umgebung – und wie kann man sich davon abheben?

2

Konzeption: Struktur vor Design

Welche Seiten braucht die Praxis wirklich? Welche Inhalte entscheiden, ob ein Patient anruft – oder nicht? Wie muss die Startseite aufgebaut sein, damit sie auf dem Smartphone in wenigen Sekunden das Wichtigste zeigt?

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Design und Umsetzung

Individuelles Design, kein Template. Jede Farbe, jede Schrift, jedes Layout wird bewusst gewählt – passend zur Praxis und zur Zielgruppe. Bei einer Kinderarztpraxis ist das etwas anderes als bei einer Privatpraxis für ästhetische Medizin.

4

Test und Feinschliff

Jede Seite wird auf allen Geräten getestet: Smartphone, Tablet, Desktop. PageSpeed wird geprüft. DSGVO-Konformität wird sichergestellt. Erst dann geht es live.

Das Ergebnis – was am Ende dabei rauskam

Was die Praxis bekam

Warum das für Arztpraxen heute so wichtig ist

77 % der Patienten suchen ihren Arzt online, bevor sie anrufen. Meistens auf dem Smartphone. Meistens abends, wenn die Praxis schon geschlossen hat.

In diesem Moment entscheidet Ihre Webseite, ob jemand Ihre Nummer wählt – oder die der Praxis in der nächsten Zeile. Nicht Ihr Ruf. Nicht Ihre Qualifikation. Sondern das, was ein Fremder in 5 Sekunden auf seinem Bildschirm sieht.

Eine Praxis-Webseite ist kein Aushängeschild für Stammpatient:innen. Sie ist das digitale Empfangszimmer für alle, die Sie noch nicht kennen.

Und das Empfangszimmer sollte einen guten ersten Eindruck machen.

Für welche Praxen lohnt sich das?

Ich arbeite ausschließlich mit Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen. Keine Onlineshops, keine Agenturen, kein Allerlei. Das bedeutet: Ich kenne die Besonderheiten – DSGVO im Gesundheitswesen, Patienten die Vertrauen brauchen bevor sie anrufen, Öffnungszeiten-Logik, Google My Business, das alles.

Bisher haben unter anderem Kinderarztpraxen, Allgemeinmediziner, Fachärzte und Privatpraxen eine neue Webseite über mich bekommen. Die Projekte unterscheiden sich – aber die Frage dahinter ist immer dieselbe: Wie bekommt diese Praxis mehr der richtigen Patienten?

Häufige Fragen – Arztpraxis Webseite erstellen lassen

Wie lange dauert es, eine neue Arztpraxis-Webseite zu erstellen?
In der Regel 2 bis 4 Wochen – von der ersten Absprache bis zum Go-Live. Voraussetzung: Fotos und Texte sind vorhanden oder werden gemeinsam erarbeitet. Es gibt kein künstliches Hinauszögern.
Was kostet eine professionelle Webseite für eine Arztpraxis?
Eine professionelle Einzelseite beginnt ab ca. 1.500 €. Komplexere Projekte mit mehreren Unterseiten, individuellen Grafiken und Online-Terminbuchung liegen höher. Es gibt immer ein individuelles Angebot – keine versteckten Folgekosten, keine Monatspauschalen im Kleingedruckten.
Muss ich die Webseite selbst pflegen können?
Nur wenn Sie wollen. Viele Praxen möchten einfach, dass alles läuft – und lassen Updates und Änderungen erledigen. Wer selbst Texte anpassen möchte, bekommt eine einfache Lösung dafür.
Ist die Webseite DSGVO-konform?
Ja. Jede Webseite wird von Anfang an datenschutzkonform gebaut – ohne externe Tracking-Tools, mit korrektem Impressum und Datenschutzerklärung, und ohne überladenen Cookie-Banner, der Patienten abschreckt.
Funktioniert die Webseite auch auf dem Smartphone?
Ja. Alle Webseiten werden mobile-first entwickelt – also zuerst für das Smartphone optimiert, dann für den Desktop. Über 90 % der Praxis-Besucher kommen heute mobil. Das ist keine Option mehr, das ist Pflicht.
Was ist der Unterschied zu einem Baukasten wie Wix oder Jimdo?
Baukästen sind günstig – und man sieht es. Dieselben Templates, dieselben Layouts, kein individuelles Design. Dazu kommen monatliche Kosten, eingeschränkte DSGVO-Optionen und keine Kontrolle über Ladezeiten. Eine individuelle Webseite gehört Ihnen. Sie zahlen einmal – und sie läuft.

Interesse an einer neuen Praxis-Webseite?

Ich schaue mir Ihre aktuelle Situation an – kostenlos und unverbindlich. Wenn es passt, machen wir was draus.

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